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SVP Wollerau findet Kosten für Neuhaus Saal zu hoch

Am Montag, den 26. September hat sich die SVP Wollerau in Hinsicht auf die nächste Gemeindeversammlung vom 20. Oktober zusammengefunden.

Es wurden zwei Sachgeschäfte behandelt, über welche dann beschieden wird. Säckelmeister Alfred Böni stellte der Versammlung beide Sachvorlagen „Stiftung Alterszentrum Turm-Matt – Änderung Zweckartikel“ sowie „Erwerb und Erhalt des Dorfsaals Neuhaus“ vor.

 

Bei der Änderung des Zweckartikels der Stiftung Alterszentrum Turm-Matt geht es um die zukünftige Ausrichtung. Heute beschränkt sich das Wirken der Stiftung allein auf das bestehende Alterszentrum und deren Liegenschaft. Mit Sicht in die Zukunft, weiss man, dass der Bedarf an Alterswohnungen und Pflegeplätzen tendenziell steigen wird. Die Erweiterung des Stiftungszwecks würde der Stiftung die Möglichkeit geben, ihre Aufgaben zu erweitern und / oder an anderen Standorten zu erfüllen. Das Sachgeschäft wird von der SVP zur Annahme empfohlen.

 

Die zweite Vorlage betrifft den Erwerb und Erhalt des Dorfsaals Neuhaus. Tatsächlich sind die Möglichkeiten für gesellschaftliche Anlässe in der Nähe des Wollerauer Dorfkerns nach der Schliessung des Restaurants Neuhaus leider weiter beschränkt worden. Die Erhaltung des traditionsreichen Neuhaus-Saals wäre vollkommen wünschenswert, obwohl mittelgrosse Säle heute schon in der Mehrzweckhalle Riedmatt vorhanden sind und bald auch im Freizeitpark Erlenmoos. Als bedeutendstes Kriterium zeigt sich der Kauf- und Erstellungspreis von Fr. 6.59 Mio. Bedenkt man nach den unlängst getätigten Investitionen in der Gemeinde (Freizeitpark Erlenmoos, Neubau Liegenschaft Alte Wollerauerstrasse 2, Sanierung und Neugestaltung des Friedhofs etc.) die mittel- bis langfristige finanzielle Entwicklung, zeigt sich bei weiteren Verpflichtungen in solchen Grössen eine deutliche Gefahr von nicht mehr berechenbar steigenden Folgekosten. Unter den vorliegenden Umständen lehnt die Ortspartei den Kauf der Liegenschaft ab. Die Kosten dafür erscheinen einfach als zu hoch. Wären diese rund Fr. 2 Mio. tiefer, würde die Mehrheit der Anwesenden Mitglieder das Projekt Neuhaus unterstützen.

 

Zum Schluss der Versammlung erklärte Säckelmeister Alfred Böni, er werde auf der Strasse vermehrt darauf angesprochen, ob er sein innehabendes Amt des Säckelmeisters bei einer allfälligen Wahl zum Nationalrat weiterführen würde. Mit Nachdruck hält er fest, dass er von der Wollerauer Bevölkerung einen vertrauensvollen Auftrag erhalten habe und diesen selbstverständlich weiterhin erfüllen wird.

 

Lic. iur. Gregor Rutz, ebenfalls NR-Kandidat und ehemaliger Generalsekretär der SVP Schweiz, rundete den Abend mit einem interessanten Referat ab.

 

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